Sabrina Bergmann, Autorin von Hashimoto & Co.Hallo! Ich bin Sabrina und ich lebe mit Hashimoto-Thyreoiditis.

 

Diese Diagnose habe ich bereits vor 20 Jahren erhalten. Da war ich noch sehr jung und habe die Behandlung durch meine Ärzte natürlich nicht in Frage gestellt. Ich glaubte viele Jahre durch meine Medikamente gut eingestellt zu sein. Symptome wie starke Müdigkeit und Konzentrationsprobleme habe ich lange gar nicht mit meiner Erkrankung in Verbindung gebracht.

Das änderte sich plötzlich mit einer Werbung im Internet für das Buch zum Autoimmunprotokoll von Sarah Ballantyne. Meine Ernährung bekam einen vollkommen neuen Stellenwert und ich begann, alles an meiner Behandlung in Frage zu stellen.

Als ich auf amerikanischen Webseiten immer mehr Berichte von deutlichen Verbesserungen mit dem AIP bis hin zur vollständigen Remission von Autoimmunerkrankungen las, begann ich mich zu fragen, ob ich das auch schaffen könnte.

 

Nach weitreichender Recherche und Vorbereitung entschloss ich mich im März 2017 dazu, die Eliminierungsphase des AIPs zu starten.

Es wurden aufregende, interessante und lehrreiche 12 Wochen, nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Gemeinsam haben wir viele neue Lebensmittel ausprobiert. Dabei zeigten sich neue Vorlieben und zu meiner großen Überraschung bereitete mir das Experimentieren in der Küche sogar viel Freude.

Mittlerweile freue ich mich auf das abendliche Kochen und die leckeren Mahlzeiten. Tatsächlich! Für mich hat das Autoimmunprotokoll kulinarisch einige Bereicherungen mit sich gebracht. Ein Gefühl von Verzicht hatte und habe ich selten.

Viele meiner Symptome haben sich deutlich verbessert. Ich fühle mich wesentlich vitaler.

 

Momentan bin ich noch in der Wiedereinführungsphase des AIPs. Da warteten schon einige Überraschungen auf mich. So habe ich mit Erstaunen und auch einer gewissen Traurigkeit feststellen müssen, dass ich Eier nicht gut vertrage. Andere Lebensmittel wie z.B. Erbsen und Pfeffer konnte ich inzwischen wieder erfolgreich einführen. Momentan experimentiere ich mit Butter und bin noch nicht ganz sicher, ob ich sie vertrage. Es ist eine spannende Zeit!

Das AIP wird mich persönlich sicher noch lange begleiten. Schon jetzt kann ich aber sagen, dass es sich für mich in jeder Hinsicht gelohnt hat.

Heute weiß ich um die Gefahr, dass mit den Jahren weitere Autoimmunerkrankungen auf mich zukommen können, wenn ich es nicht schaffe, die auslösenden Faktoren zu finden und die Autoimmunreaktion zu stoppen. Keine schönen Aussichten.

Ich wäre sehr dankbar gewesen, wenn ich meine heutigen Informationen schon vor 1 oder 2 Jahrzehnten gehabt hätte. Eine meiner Motivationen für diesen Blog ist, das AIP endlich auch in Deutschland bekannt zu machen und jeden zu unterstützen, der sich seiner Autoimmunerkrankung damit entgegen stellen möchte.

Außerdem glaube ich fest daran, dass wir Betroffene durch einen guten Austausch viel voneinander lernen können und dabei vor allem Zeit sparen, die wir vielleicht nicht haben.

Da wir Autoimmunerkrankten ja alle eine genetische Komponente haben, beschäftigt mich auch der Gesundheitszustand meiner Tochter sehr. Eine große Motivation zur weiteren Recherche und zu mehr Wissen besteht darin, meine Tochter vor drohenden Autoimmunerkrankungen zu bewahren.

Mit diesem Blog möchte ich jedem Mut machen die eigene Gesundheit nicht anderen zu überlassen. Mit den hier veröffentlichten Informationen, Tipps und Anregungen geht es hoffentlich auch dir bald besser.

Ich wünsche dir eine gute Gesundheit!

Sabrina

 

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