AIP Brötchen

Rezept für Hefe-Brötchen mit Maniokmehl (AIP∗Paleo∗Glutenfrei∗Eifrei)

Wir alle lieben den Duft von ofenfrischen Brötchen. Doch noch lieber essen wir sie, oder? Bei Verwendung der richtigen Zutaten kannst du das hin und wieder auch im Autoimmunprotokoll tun. Geeignete Rezepte für AIP Brötchen und Brot haben wir dir hier auf unserer Website auch schon vorgestellt.

Dieses Rezept für AIP Brötchen ist besonders, denn es enthält Hefe

Hefe sorgt für den typischen Geruch von Brötchen und gibt dem Teig eine lockere Konsistenz. Wir sind ganz begeistert von dem Ergebnis. Backhefe ist grundsätzlich AIP-konform. Sie muss allerdings frei von Emulgatoren und Gluten sein, so wie das in unserer Zutatenliste benannte Produkt.

AIP-konform bedeutet leider nicht, dass eine Reaktion deines Körpers ausgeschlossen ist. Manche Menschen vertragen beispielsweise Kokosnuss nicht, die ein wichtiger Bestandteil vieler AIP-Rezepte ist. Solltest du auf Hefe reagieren, dann findest du hier und hier ein alternatives Rezept für Brötchen und Brot ohne Hefe.

Wir wünschen dir viel Freude beim Backen und natürlich guten Appetit. 🙂

Rezept für Hefe-Brötchen mit Maniokmehl

  • Portionen: 4 Brötchen
  • Backzeit: ca. 22 Minuten
  • Vorbereitungszeit: ca. 15 Minuten
  • Teigruhe: 50–60 Minuten

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Zutaten

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Anleitung

  1. Gib 100 g Maniokmehl in eine Rührschüssel.
  2. Füge Bio-Trockenhefe, Pfeilwurzelstärke, Salz und Natron hinzu und vermenge alles gut.
  3. Miss 235 ml lauwarmes Wasser ab und temperiere es auf etwa 37 °C (optional mit Küchenthermometer).
  4. Gib Olivenöl und Honig in die Schüssel, füge das Wasser hinzu und rühre den flüssigen Ansatz mit dem Teigschaber glatt.
  5. Arbeite nach und nach die übrigen 110 g Maniokmehl und die Gelatine ein, bis ein klebriger, luftiger Teig entsteht.
  1. Gib den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  2. Befeuchte die Hände leicht und forme den Teig zu einer Rolle.
  3. Teile die Rolle in 4 gleiche Teile und forme daraus 4 Teiglinge.
  4. Decke das Blech mit einem Küchenhandtuch ab und lasse die Teiglinge 50 Minuten an einem zimmerwarmen Ort ruhen, damit sie etwas aufgehen.
  1. Heize den Backofen auf 210 °C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Schneide die Teiglinge leicht ein.
  3. Backe die Brötchen ca. 22 Minuten auf mittlerer Schiene oder bis sie goldbraun sind.
  4. Lege die Brötchen anschließend auf einen Rost und lasse sie vollständig auskühlen. Du kannst sie am nächsten Tag auch noch einmal kurz aufbacken.

Bon Appetit! 🙂

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Über die Autorin Sabrina Bergmann

20 Jahre lebte ich mit Hashimoto, bevor ich verstand, dass meine Schilddrüse trotz Medikamenten immer weiter an Funktion verliert, solange der autoimmune Prozess dahinter nicht deutlich vermindert wird. Brain Fog, chronische Erschöpfung, das Gefühl, von meinem eigenen Körper im Stich gelassen zu werden – das war meine Normalität.

2017 kam der Wendepunkt: Ich entdeckte das Paleo Autoimmunprotokoll und nahm meine Gesundheit in die eigenen Hände. Heute geht es mir besser denn je.

Auf Hashimoto & Co. teile ich meine Erfahrungen und das Wissen, das ich mir über Jahre angeeignet habe – als Mentorin für Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die bereit sind, die Ursachen hinter autoimmunen Prozessen zu verstehen und ihre Vitalität zurückzugewinnen.

14 thoughts on “AIP Brötchen”

  1. Wie lange sind die Maniokbrötchen haltbar? Ich würde sie gerne Freitag backen und dann für einen Wochendausflug mitnehmen.

    1. Hallo Melanie,
      ein bis zwei Tage sollten kein Problem sein. Wir haben auch sehr gute Erfahrungen gemacht, die gebackenen Brötchen aufzuschneiden, einzufrieren und dann bei Bedarf im Toaster aufzutauen.
      Viele Grüße
      Sabrina

  2. Hallo,
    Kann ich sie mit Tapioka-Stärke backen?
    Hatte keine Pfeilwurzelstärke dabei, habe mit Pfeilwurzelmehl und Agar-Agar probiert.
    Der Teig ist sehr dich gewesen und es backt einfach nicht. Es bleibt drin wie Pudding 🙁
    Was habe ich falsch gemacht?

    1. Hallo Marie,

      wir haben die Brötchen nur so gebacken wie angegeben im Rezept und so gelingen sie uns gut.
      Die Brötchen sind aber nicht so fluffig wie man das von herkömmlichen Brötchen kennt.

      Alles Gute!
      Sabrina

  3. HalliHallo
    Wir lieben diese Brötchen, gibt es mindestens 2x pro Woche! Nun haben wir erfolgreich Eier eingeführt und würden gerne die Gelatine mit einem Ei ersetzen. Wieviel Wasser benötigt das Rezept dann noch und muss das Wasser immer noch temperiert sein?
    Vielen Dank und liebe Grüsse
    Melanie

    1. Liebe Melanie,
      vielen Dank für dein liebes Feedback. Das freut uns sehr!
      Mit Ei haben wir das Rezept noch nicht zubereitet. Berichte gerne, wenn du es ausprobierst. Das temperierte Wasser benötigst du wegen der Hefe, da ändert sich also nichts. Liebe Grüße Sabrina

    1. Liebe Netti,
      du könntest es mit Agar Agar probieren. Hinterlasse gerne noch einmal einen Kommentar, falls du eine passende Rezeptur finden solltest.
      Wir wünschen viel Spaß beim Backen und eine gute Gesundheit!

  4. Danke euch vielmals für dieses Rezept. Endlich eine Backware ohne Kokos und Banane, toll! Die Brötchen lassen sich prima einfrieren und dann kurz aufgebacken schmecken sie wie frisch gemacht. Innen fluffing, außen knusprig, hmmmm!

  5. Tollles Rezept! Aber wieso ist Hefe AIP- konform? Man liest sonst immer, dass Hefe im AIP weggelassen werden soll. Ernähren sich nicht auch die schlechten Bakterien im Darm von Hefe?

    Sorry bin noch ganz am Anfang vom AIP

    1. Liebe Jasmin,

      es gibt viele verschiedene Hefestämme und sie haben die Menschheit von Anfang an begleitet. Einige Hefen können unserem Körper in der Tat schaden. Manche sind aber auch natürlicher Teil einer gesunden Darmflora und wirken sich dort durch ihre antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften sehr positiv aus. Zu diesen „guten“ Hefen gehört vor allem die Art Saccharomyces boulardii. Sie findet sich in fermentierten Nahrungsmitteln, aber auch in Präparaten gegen Durchfall und zum Aufbau der Darmflora wird sie eingesetzt.

      Die Art Saccharomyces cerevisiae bezeichnen wir umgangssprachlich als Backhefe. Auch sie ist für das AIP geeignet. Solange du nicht generell allergisch auf Hefen reagierst, kannst du sie also ohne Bedenken einsetzen. Ganz wichtig ist aber, dass deine Hefe frei von Emulgatoren und Gluten ist, so wie in dem von uns benannten Produkt.

      Wir wünschen dir viel Erfolg mit dem AIP und eine gute Gesundheit.

      1. Vielen lieben Dank für die tolle ausführliche Antwort! Dann kann ich ja gleich mit dem Backen loslegen 🙂

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