AIP Rhabarberkompott

Rhabarberkompott (AIP∗Paleo∗Glutenfrei)

Wenn der Rhabarber kommt, beginnt für mich der Frühling.

Sobald die ersten rosa-leuchtenden Stangen im Biomarkt auftauchen, bin ich einfach nur happy, denn der Frühling ist dann wirklich angekommen. Die Rhabarber Saison ist kurz, intensiv und genau deshalb so kostbar. Von April bis Mitte Juni schöpfe ich diese Zeit voll aus, denn regionales und saisonales Essen ist für mich kein bloßer Trend, sondern ein selbstverständlicher Teil meiner nutrivoren Ernährung, die mich und meine Familie nährt.

Mein AIP Rhabarberkompott ist mein absoluter Favorit für diese Wochen. Es ist einfach, alltagstauglich und bringt genau die Frische, die ich nach dem langen Winter so genieße.

Sauer macht glücklich – mein fruchtiges Frühlings-Duo

Rhabarber ist alleine einfach nur köstlich, aber in Kombination mit süßen Äpfeln und tiefroten Himbeeren entsteht ein echtes Geschmackserlebnis. Die Himbeeren schenken dem Kompott nicht nur eine fantastische Farbe, sondern gehören außerdem zu den Beerenfrüchten mit einem besonders hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Eine Prise Vanille rundet das Ganze ab.

Mein kleiner Nutrivore-Tipp für den Honig

Ich rühre den Honig erst dann unter, wenn das Kompott nur noch lauwarm ist. So bleiben seine wertvollen, hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten und du genießt das volle Aroma. Idealerweise verwende ich einen regionalen Bio-Honig, der die fruchtige Süße abrundet, ohne sie zu überdecken.

Vielseitig genießen – vom Frühstück bis zum Dessert

Dieses AIP Rhabarberkompott ist ein echter Allrounder. Pur ist es bereits ein leichtes, fruchtiges Dessert, aber so richtig glänzt es als Partner:

  • Der Frühstücks-Klassiker: Als Topping auf meinem AIP Erdmandel-Porridge. Die nussige Wärme des Porridges und die frisch-säuerliche Note des Kompotts sind für mich das ultimative Wohlfühl-Frühstück.
  • Die schnelle Erfrischung: Mit einem Klecks Kokosjoghurt wird daraus ein cremiger Snack für zwischendurch.

Rezept für Rhabarberkompott

  • Portionen: 4–5
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 15–20 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 30 Minuten

Küchenzubehör

Zutaten

  • 600 g Rhabarber, geschält und in ca. 1–2 cm große Stücke geschnitten
  • 1 großer roter Apfel (z.B. Braeburn oder Elstar), in kleine Würfel (ca. 1 cm) geschnitten
  • 2 Msp. gemahlene Vanille oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 100 g frische oder TK-Himbeeren (TK-Himbeeren unaufgetaut hinzufügen)
  • 2 EL flüssiger Bio-Honig (oder nach Geschmack, idealerweise regional)
  • 3 EL Wasser

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Anleitung

  1. Gib den geschälten und geschnittenen Rhabarber zusammen mit den Apfelwürfeln und 3 EL Wasser in einen Topf.
  2. Lass alles bei mittlerer Hitze für etwa 15–20 Minuten köcheln. Rühre gelegentlich um, bis Rhabarber und Apfel weich sind und zerfallen.
  3. Nimm den Topf vom Herd und rühre die gemahlene Vanille sowie die Himbeeren unter.
  4. Sobald das Kompott nur noch lauwarm ist, rühre den Honig gründlich unter. So bleiben seine wertvollen Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten.
  5. Serviere das Rhabarberkompott noch lauwarm oder vollständig abgekühlt. Es schmeckt pur, mit einem Klecks Kokosjoghurt oder als fruchtiges Topping auf einem AIP Erdmandel-Porridge.

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Über die Autorin Sabrina Bergmann

20 Jahre lebte ich mit Hashimoto, bevor ich verstand, dass meine Schilddrüse trotz Medikamenten immer weiter an Funktion verliert, solange der autoimmune Prozess dahinter nicht deutlich vermindert wird. Brain Fog, chronische Erschöpfung, das Gefühl, von meinem eigenen Körper im Stich gelassen zu werden – das war meine Normalität.

2017 kam der Wendepunkt: Ich entdeckte das Paleo Autoimmunprotokoll und nahm meine Gesundheit in die eigenen Hände. Heute geht es mir besser denn je.

Auf Hashimoto & Co. teile ich meine Erfahrungen und das Wissen, das ich mir über Jahre angeeignet habe – als Mentorin für Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die bereit sind, die Ursachen hinter autoimmunen Prozessen zu verstehen und ihre Vitalität zurückzugewinnen.

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