Karotten Ferment

Rezept für antientzündliches Karotten Ferment (AIPPaleoLaktosefreiGlutenfrei)

Dieses antientzündliche Karotten Ferment ist im Nu zubereitet. Fermente selbst herzustellen kann ganz einfach sein. Doch das wissen die meisten von uns heute nicht mehr. Lange Zeit ging es uns ganz genauso. Dabei ist das Fermentieren die älteste und natürlichste Form der Haltbarmachung. Der Mensch nutzt dieses Verfahren nachweislich seit mindestens 9000 Jahren.

Wir haben die Bedeutung von Fermenten für unsere Gesundheit erst durch das Autoimmunprotokoll vollständig verstanden. Die Anreicherung von Nahrungsmitteln mit probiotischen Bakterien, deren Stoffwechsel schließlich die Fermentation durchführt, ist das Geheimnis. Mit dem Verzehr dieser lebenden Bakterien lässt sich die Darmgesundheit positiv beeinflussen und das Immunsystem unterstützen.

Immer auf der Suche nach neuen Inspirationen

Der Klassiker Sauerkraut war unser erstes eigenes Ferment. Bei der Suche nach weiteren Inspirationen zum Fermentieren entdeckten wir auf Instagram den Account von Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Silke Heitz. Sie stellt ganz wunderbare Fermente her. Darum haben wir sie gebeten, etwas für die AIP-Community zu entwickeln. Das Ergebnis ist dieses tolle AIP- konforme und antientzündliche Karotten Ferment. Wir sind ganz begeistert und sagen Danke dafür!

Antientzündliche Wirkstoffe durch Ingwer und Kurkuma

Zutaten für ein antientzündliches und AIP-konformes Karotten Ferment.
Frischer Ingwer und Kurkuma geben diesem Ferment eine besonders antientzündliche Wirkung.

Frischer Ingwer und Kurkuma unterstützen deine Gesundheit durch ihre ätherischen Öle und Scharfstoffe. Sie helfen Entzündungen in deinem Körper zu reduzieren. Diesem Ferment geben sie nicht nur eine ganz spezielle Note, sondern auch die besondere antientzündliche Wirkung. Davon profitieren Menschen mit und ohne Autoimmunerkrankung.

Wir freuen uns sehr darüber, dieses Rezept hier mit dir teilen zu können. Fermentieren ist keine Wissenschaft. Auch du kannst das ganz allein in deinen vier Wänden machen. Deine Gesundheit kann davon stark profitieren. Darum probiere es unbedingt aus! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg dabei.


Rezept für antientzündliches Karotten Ferment

  • Portionsgröße: 1 Glas
  • Fermentzeit: 6 Wochen
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Gesamtzeit: 6 Wochen 20 Minuten

Küchenzubehör

Zutaten

  • 600 g Karotten, geschält, in dünne Stifte geraspelt
  • 14 g Ur-Salz
  • 1 Stange Lauch, in feine Streifen geschnitten
  • 10 Shiitake-Pilze, in Scheiben
  • 1 EL geriebener Ingwer
  • 1 EL geriebener Kurkuma
  • Einige Stängel frische Petersilie, fein gehackt
  • Einige Stängel frischer Koriander (optional), fein gehackt

TIPP: Weitere AIP-freundliche Nahrungsmittel und vieles mehr findest Du in unserem AIP-Shop.


Anleitung

  1. Gib die Karottenstifte in deine Schüssel, bestreue sie mit dem Salz und knete sie so lange, bis sich Lake bildet.
  2. Füge Lauch, Pilze, Ingwer, Kurkuma und die Kräuter hinzu. Mische alles gut durch.
  3. Presse das Gemüse fest in dein Einmachglas. Achte darauf, dass alles unter der Lake bleibt. Beim Fermentieren kann immer Lake aus dem Glas austreten. Stelle dein Glas daher in eine kleine Schüssel.
  4. Verschließe das Glas, dunkle es mit einem Tuch ab und lasse es bei Raumtemperatur 1 Woche stehen.
  5. Prüfe nach der ersten Woche, ob Lake ausgetreten ist. Wische das Glas ggf. ab.
  6. Stelle dein Glas nun für weitere 5 Wochen ungeöffnet an einen kühlen Ort, z.B. in den Kühlschrank oder Keller.
  7. Nach insgesamt 6 Wochen ist dein Ferment verzehrfertig. Wir empfehlen 1 Esslöffel zu jeder Hauptmahlzeit.

Anmerkung

Angebrochene Fermente sollten immer kühl gelagert und innerhalb von wenigen Wochen aufgebraucht werden. Je öfter das Glas geöffnet wird, umso eher können sich Hefen aufsetzen. Das kannst du verhindern, indem du dein Ferment in kleinere Gläser umfüllst.

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Lieben Dank für deine Wertschätzung!


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Porträt Sabrina und René Bergmann
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2 thoughts on “Karotten Ferment”

  1. Ihr Lieben,

    danke für eure tollen Rezepte!
    Folgende Frage: Wie schafft ihr es, dass beim Fermentieren das Gemüse langfristig unter der Flüssigkeit bleibt? Im Laufe des Fermentationsvorgangs setzt sich bei mir das Wasser nach und nach nach unten ab oder wird vollständig vom Gemüse aufgesogen, obwohl beim Verschließen des Glases reichlich Wasser alles bedeckt hatte. Mein Sellerieferment hat dann zb leider Schimmel gebildet. Freu mich über einen Tipp!

    lg
    Jasmin

    1. Liebe Jasmin,
      vielen Dank für dein Feedback. Es freut uns sehr, dass dir die Rezepte gefallen.
      Wir beschweren unsere neu angesetzten Fermente immer mit einem Gewicht. Das drückt das Gemüse dann immer noch mit ein wenig runter. Nach einer Woche stellen wir sie in den Kühlschrank. Wenn alles gut durchfermentiert ist, ist die Flüssigkeit oft weg, aber das Ferment trotzdem haltbar. Du solltest dann drauf achten, dass nicht so oft Sauerstoff dran kommt, also nicht ständig auf und zu machen. Wir füllen uns immer kleine Gläser nach erfolgter Fermentation ab.
      Liebe Grüße
      Sabrina & René

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