AIP Zitronentarte

Rezept für Zitronentarte (Glutenfrei / Paleo)

Hin und wieder überkommt einen die Sehnsucht nach einem Stück Kuchen, ganz wie zu Omas Zeiten.

»Leider nicht während des AIP« wirst du jetzt vielleicht denken. Aber weit gefehlt! Es ist zwar gar nicht so leicht, ein Rezept für einen AIP-Kuchen zu finden, aber hier haben wir eines für dich.

Diese wirklich leckere Tarte hat einen überragenden Zitronengeschmack. Sie ist sehr fruchtig und leicht.

Das Rezept kommt ohne Getreide, Zucker und Eier aus. Es ist natürlich einhundertprozentig AIP und Paleo-freundlich.

René hat das Zitronen-Tarte-Rezept als Gastbeitrag von Kate Jay auf dem Blog www.thepaleomom.com gefunden und wir haben es sofort ausprobiert.

Das Ergebnis hat uns wirklich begeistert.

Viel wünschen viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Rezept für Zitronentarte

  • Backzeit: 5 – 10 Minuten + 4 Stunden in den Kühlschrank
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Küchenzubehör

  • Springform
  • Ofen
  • Topf
  • Große Schüssel
  • Schneebesen
  • Löffel
  • Messer
  • Zerkleinerer/Food Processor
  • Kelle (optional)

Zutaten

  • 200 g Kokosraspeln
  • 230 g Medjool Datteln, entkernt und grob gehackt (Das waren bei uns 17 Stück. Wir werden beim nächsten Mal eher 150 – 200 g nehmen, da uns der Boden zu süß war.)
  • 1 – 2 EL geschmolzenes Kokosöl (Nimm etwas mehr Öl,  falls du weniger Datteln verwendest. Der Teig soll am Ende sehr krümelig aber ausreichend klebrig sein, um in der Kuchenform zu halten.)
  • 25 g Gelatine
  • Schale und Saft von 4 großen Zitronen (ca. 170 ml Saft)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 60 ml flüssiger Honig

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Anleitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Springform mit Kokosöl einfetten.
  1. Die Kokosraspeln und Datteln in einen Zerkleinerer/Food Processor geben und so lange zerkleinern, bis sich eine homogene Masse ergibt. Sie sieht dann braunem Zucker sehr ähnlich. Prüfe ob die Masse klebrig genug ist um am Rand zu halten. Gib gegebenenfalls 1 – 2 EL des geschmolzenen Kokosöls zur Masse hinzu.
  2. Die Masse in die Springform geben. Vorsichtig den Boden und die Seiten festdrücken. Das kannst du mit den Fingern oder einem Löffel tun. Achte darauf, dass der Teig gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt ist, also ohne Lücken.
  3. Stelle die Backform mit dem vorbereiteten Boden 15 Minuten zum Aushärten in den Kühlschrank.
  4. Abschließend backe den Boden im vorgeheizten Backofen für etwa 5 – 10 Minuten. Achtung! Der Rand kann ziemlich schnell braun werden. Darum solltest du den Backvorgang beobachten und den Tarte-Boden bei deutlicher Bräune aus dem Ofen nehmen. Den fertigen Boden stellst du zum Abkühlen zur Seite.
  1. Während der Boden abkühlt wird die Füllung vorbereitet. Dazu gibst du 150 ml Wasser in einen Topf und streust die Gelatine vorsichtig und gleichmäßig ein. Achte darauf, dass sich keine Klumpen bilden.
  2. Warte etwa 5 Minuten. Die Gelatine nimmt Wasser auf und bildet eine schwammige Masse.
  3. Erwärme den Topf langsam und unter stetigem Rühren auf der niedrigsten Stufe, bis die Gelatine geschmolzen ist.
  4. Nimm den Topf vom Herd und gib unter stetigem Rühren den flüssigen Honig hinzu, bis sich dieser in der Masse aufgelöst hat.
  5. Gib den Zitronensaft, die Zitronenschale und die Kokosmilch in eine große Schüssel.
  6. Anschließend füge noch die Gelatine-Honig-Mischung hinzu und verquirle alles gut.
  7. Stellen die Schüssel zur Seite bis der Boden komplett abgekühlt ist. Dadurch kann die Füllung schon ein wenig andicken.
  1. Sobald der Boden komplett ausgekühlt ist, gibst du die noch ziemlich flüssige Füllung langsam und vorsichtig hinein. Wir haben dazu eine Kelle benutzt.
  2. Die Form kommt nun für etwa 4 Stunden in den Kühlschrank, damit die Füllung fest werden kann. Die Zeit des Wartens ist die größte Prüfung! 😉
  1. Bevor du die Springform öffnest, löse erst vorsichtig mit einem Messer den Kuchenteig vom Rand. Stelle sicher, dass die Zitronen-Tarte bis zum Servieren gekühlt bleibt.
  2. Und jetzt Lass es dir schmecken! 🙂

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Über die Autorin Sabrina Bergmann

20 Jahre lebte ich mit Hashimoto, bevor ich verstand, dass meine Schilddrüse trotz Medikamenten immer weiter an Funktion verliert, solange der autoimmune Prozess dahinter nicht deutlich vermindert wird. Brain Fog, chronische Erschöpfung, das Gefühl, von meinem eigenen Körper im Stich gelassen zu werden – das war meine Normalität.

2017 kam der Wendepunkt: Ich entdeckte das Paleo Autoimmunprotokoll und nahm meine Gesundheit in die eigenen Hände. Heute geht es mir besser denn je.

Auf Hashimoto & Co. teile ich meine Erfahrungen und das Wissen, das ich mir über Jahre angeeignet habe – als Mentorin für Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die bereit sind, die Ursachen hinter autoimmunen Prozessen zu verstehen und ihre Vitalität zurückzugewinnen.