AIP Müsli

Wie du ein leckeres und AIP-freundliches Müsli herstellst.

Müsli, für viele ist es der Inbegriff eines schnellen und gesunden Frühstücks. Doch die qualitativen Unterschiede der Produkte im Handel sind groß. Nicht selten finden sich enorme Mengen Zucker darin.

Aus diesem Grund haben wir uns vor vielen Jahren gegen Müsli aus dem Supermarkt entschieden. Statt dessen mischten wir lieber Hafer- oder Dinkelflocken mit Gewürzen und Früchten selbst. Einige Jahre lang war dann ein morgendliches Porridge fester Bestandteil unserer Ernährung.

Doch mit der späteren Entscheidung ganz auf Getreide zu verzichten war Müsli gar nicht mehr in unserem Haushalt zu finden. Dieser Schritt fällt sicherlich nicht jedem leicht.

Gerade für Neulinge im Autoimmunprotokoll (AIP) ist ein Angebot geeigneter Ersatzprodukte nicht nur hilfreich sondern auch sehr willkommen. Radikale Änderungen der Ernährungsgewohnheiten sind eher etwas für Disziplinierte. Wer da Schwierigkeiten hat sucht einfache Alternativen.

Auch im AIP verzichtet man auf Getreide. Doch das stetige Experimentieren mit AIP-freundlichen Nahrungsmitteln hat uns schnell auf die Idee kommen lassen, mit Kokosnuss etwas Ähnliches wie Müsli zu kreieren. Der Duft und Geschmack von gerösteter Kokosnuss erinnerte uns von Anfang an stark an Zuckerbäckerei und irgendwie an Müsli.

Perfekt wurde für uns alles mit der Entdeckung von Erdmandeln. Diese auch als Tigernuss oder Chufas bekannten ölhaltigen Knollen haben einen nussigen Geschmack. Er erinnert an Haselnüsse oder Mandeln.

Erdmandeln haben einen Fettanteil von etwa 25 Prozent. Außerdem schmecken sie leicht süßlich und wirken aufgrund des hohen Ballaststoffanteils sättigend. Erdmandeln sind gluten- und laktosefrei und eignen sich für Diabetiker sowie für alle Nussallergiker. Alles gute Eigenschaften.

Doch rohe Kokos Chips und Erdmandel-Flocken machen für uns noch kein Müsli. Interessant wird das Ganze zum Einen durch das Anrösten. Der Duft, der dabei durch die Wohnung strömt, ist einfach nur köstlich.

Zum Anderen haben wir überlegt, welche gesundheitsfördernden Zutaten wir noch hinzufügen können, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen. Nach einigen Versuchen haben wir uns für Gelatine sowie die natürlichen Entzündungshemmer Kurkuma und Ingwer entschieden.

Das süße I-Tüpfelchen haben wir dann schließlich mit Maulbeeren gefunden. Wir finden diese Mischung unbeschreiblich lecker! Man kann unser AIP-Müsli einfach nur so naschen. Sehr gut harmoniert es aber auch mit Früchten und Kokosjoghurt.

Die Zubereitung ist kinderleicht und schnell gemacht. Lass es dir schmecken!

Rezept für AIP-freundliches Müsli

  • Backzeit: 13 – 17 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Gesamtzeit: 33 – 37 Minuten

Küchenzubehör

  • Schüssel
  • Backblech

Zutaten

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Anleitung

  1. Heize den Ofen auf 175°C vor.
  2. Vermische die Kokos Chips, Erdmandelflocken und das Kokosöl in einer Schüssel.
  3. Für eine höhere Nährstoffdichte füge noch Collagen Protein, Kurkuma und Ingwer hinzu. Vermenge alles gut.
  4. Verteile die Masse auf einem Backblech und röste sie 8 – 10 Minuten im vorgeheizten Ofen. Überprüfe regelmäßig den Bräunungsgrad!
  5. Wende das Müsli und röste die Masse für weitere 5 – 7 Minuten im Backofen.
  6. Lasse alles gut abkühlen und nasche nicht zuviel! 😉
  7. Anschließend gib die Maulbeeren hinzu und vermenge ein letztes Mal.
  8. Dein selbst gemachtes AIP-Müsli ist nun fertig. Es hält sich z.B. in einem Glasbehältnis für ca. 2 Wochen.
  9. Und jetzt guten Appetit! 🙂

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Über die Autorin Sabrina Bergmann

20 Jahre lebte ich mit Hashimoto, bevor ich verstand, dass meine Schilddrüse trotz Medikamenten immer weiter an Funktion verliert, solange der autoimmune Prozess dahinter nicht deutlich vermindert wird. Brain Fog, chronische Erschöpfung, das Gefühl, von meinem eigenen Körper im Stich gelassen zu werden – das war meine Normalität.

2017 kam der Wendepunkt: Ich entdeckte das Paleo Autoimmunprotokoll und nahm meine Gesundheit in die eigenen Hände. Heute geht es mir besser denn je.

Auf Hashimoto & Co. teile ich meine Erfahrungen und das Wissen, das ich mir über Jahre angeeignet habe – als Mentorin für Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die bereit sind, die Ursachen hinter autoimmunen Prozessen zu verstehen und ihre Vitalität zurückzugewinnen.