Hähnchenleber

Hähnchenleber mit roten Zwiebeln, Süßkartoffel-Püree und Feldsalat (AutoimmunprotokollPaleoGlutenfrei)

Ein AIP-Rezept mit Leber darf auf unserer Seite natürlich nicht fehlen. Nur wenige Nahrungsmittel können schließlich mit so einer Vielfalt an Nährstoffen punkten wie Hähnchenleber und andere Innereien. Auch heute noch ziehen Jäger- und Sammlergemeinschaften sie darum dem uns viel vertrauteren Muskelfleisch deutlich vor.

Im Autoimmunprotokoll gehören Innereien deshalb regelmäßig auf den Tisch: Je öfter desto besser, gerne mehrmals in der Woche. Auch bei Innereien ist auf Abwechslung und Qualität zu achten. Herz, Leber, Niere, Lunge – die Auswahl ist groß. Die Herkunft aus Weidehaltung ist der Goldstandard, Bio-Ware sollte es aber in jedem Falle sein.

Nose to Tail – Alle Nährstoffe in Balance

Mit dem Verzehr von Hähnchenleber und Co. tust du nicht nur deinem Körper etwas Gutes. Du leistest auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Tierhaltung, indem du alle essbaren Teile deiner Nutztiere konsumierst. Mit diesem Nose-to-Tail-Prinzip stellst du sicher, dass du keine Nährstoffmängel durch zu einseitige Ernährung entwickelst. Übrigens, entgegen weit verbreiteter Irrtümer enthält Leber natürlich keine Giftstoffe. Sie ist zwar ein Entgiftungsorgan, aber kein Gift-Speicherorgan!

Hähnchenleber ist eine der besten Quellen für Vitamin B12 und leicht verfügbares Eisen

Schon mit dem Verzehr von nur 50 Gramm Leber entfesselst du in deinem Körper eine wahre Nährstoffexplosion. Die täglich notwendige Menge an Vitamin A und B12 bekommst du damit sogar gleich mehrfach. Neben hohen Anteilen der übrigen B-Vitamine liefert Leber dir vor allem sehr viel Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Noch nicht überzeugt? Innereien vorsorgen dich natürlich auch mit viel Protein. Die Aminosäuren liegen dabei in einem Mengenverhältnis vor, welches das von Muskelfleisch sehr gut ergänzt. Das alles bekommst du bei kaum nennenswerter Kalorienmenge.

Innereien haben einen attraktiven Preis

Für dein Budget sind Innereien ein wahrer Segen. Selbst allerhöchste Qualität bekommst du zu einem sehr moderaten Preis. Wenn der Fleischlieferant deines Vertrauens keine Innereien in der Auslage haben sollte, dann ist das ein Ergebnis der geringen Kundennachfrage. Auch wir bestellen darum unsere Innereien entweder direkt beim Produzenten oder im Biomarkt. Ein weiteres Plus: Man kommt so leicht ins Gespräch mit seinem Metzger, der die Höfe seiner Lieferanten in der Regel sehr gut kennt. Auch ungewöhnliche Bestellungen hochqualitativer tierischer Produkte lassen sich so realisieren, ganz unabhängig vom klassischen Angebot. Probiere es selbst einmal aus!

Leber schmeckt viel besser als du glaubst – Selbst unser Kind liebt Innereien

Nährstoffe hin oder her, was auf dem Teller liegt soll auch schmecken. Naturgemäß sind wir erst einmal misstrauisch allem gegenüber, was wir nicht kennen. Innereien gehören nicht gerade zur angesagten Mainstream-Ernährung. So mancher betritt hier also Neuland. Uns ging es damit nicht anders. Unsere persönlichen Erfahrungen mit Innereien sind rundum positiv. Den ersten kulinarischen Versuch haben wir zusammen mit einem Weihnachtsgänsebraten gewagt. Das volle Aroma und die zarte Konsistenz von Magen, Leber, Herz und Nieren der Gans haben uns vollkommen überrascht und sofort begeistert. In Bezug auf die Leber haben wir dann schnell auch einmal Rind und Hähnchen ausprobiert. Inzwischen machen wir regelmäßig Leberpastete daraus. Der Geschmack von Rinderleber ist etwas strenger. Darum haben wir uns für dieses Innereien-Einsteiger-Rezept für die Hähnchenleber entschieden. Sie wird dich hoffentlich genauso begeistern wie uns.

Guten Appetit!

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Hähnchenleber mit roten Zwiebeln, Süßkartoffel-Püree und Feldsalat (Autoimmunprotokoll∗Paleo∗Glutenfrei)*

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Hauptmahlzeit

Cuisine: Innereien

Menge: 2-3 Personen

Hähnchenleber mit roten Zwiebeln, Süßkartoffel-Püree und Feldsalat

Dieses Rezept für Hähnchenleber eignet sich sehr gut zum sanften (Wieder) Einstieg in die Ernährung mit Innereien. Die Konsistenz der Leber ist sehr zart und der Geschmack mild.

Zutaten

    TIPP: Weitere AIP-freundliche Nahrungsmittel und vieles mehr findest Du in unserem AIP-Shop.

Zubereitung

    Der Salat
  1. Wasche den Salat und pflücke ihn wenn nötig in mundgerechte Stücke.
  2. Gib etwas Olivenöl und Zitronensaft hinzu.
  3. Salze nach Belieben.
    Das Püree
  1. Schäle die Süßkartoffel und schneide sie in Würfel.
  2. Gib die Würfel in einen Kochtopf mit Deckel.
  3. Füge 1 TL Salz und so viel kochendes Wasser hinzu, bis die Kartoffelstücke vollständig bedeckt sind.
  4. Lass die Kartoffel abgedeckt für etwa 25 Minuten köcheln oder so lange, bis sie schön weich geworden ist.
  5. Gieße das Wasser ab. TIPP: Wir füllen das Wasser in ein verschließbares Glas und nutzen den Sud später als Ansatz für eine Suppe.
  6. Lass die Süßkartoffel bei ganz schwacher Hitze noch ein paar Minuten abdampfen.
  7. Zerquetsche sie anschließend im Topf mit einem Kartoffelstampfer. Alternativ kannst du natürlich auch eine einfache Gabel nehmen. Füge dabei 2 Messerspitzen Knoblauchpulver und 1 Messerspitze Macis hinzu.
  8. Lasse das Püree im geschlossenen Topf bis zum Servieren ruhen.
    Die Leber
  1. Schäle und halbiere die Zwiebeln.
  2. Schneide die halbierte Zwiebel in dünne Ringe.
  3. Gib Olivenöl in eine Pfanne und erwärme diese bei mittlerer Hitze. Brate die Leber darin von beiden Seiten an, bis sie leicht braun ist. Beim Anschneiden sollte kein Blut mehr austreten.
  4. Lagere die Leber auf einem Teller zwischen und gib statt dessen nun die Zwiebeln in die Pfanne.
  5. Brate die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren bis zur leichten Bräune.
  6. Stelle den Herd aus. Gib die Leber für die restlichen Minuten bis zum Servieren auf das Zwiebelbett.
  7. Richte alles zügig auf Tellern an, salze nach Belieben und genieße warm.
    Wir wünschen dir einen guten Appetit und eine gute Gesundheit! Sabrina & René

Hinweis:

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