AIP Buddha Bowl

Einfach, schnell und prall gefüllt: Unsere Buddha Bowl für kalte Tage (AIP∗Paleo∗Glutenfrei)

Ein gutes Essen erwärmt Magen und Gemüt gleichermaßen. Gerade wenn es draußen ungemütlich und kalt ist, dann haben wir ein starkes Verlangen nach Essen. Unser Körper braucht dann aber nicht nur schiere Energie, sondern auch jede Menge Nährstoffe. Da kommt das Konzept der Buddha Bowl genau richtig.

Sie sind schnell zusammengestellt und enthalten viele verschiedene, nährstoffreiche und zugleich leckere Komponenten. Das klingt doch wie geschaffen für die Ernährung im Autoimmunprotokoll.

Zen-Buddhismus trifft Autoimmunprotokoll (AIP)

Buddha Bowls haben ihren Ursprung im chinesischen Zen-Buddhismus. Die Mönche dieser Glaubensrichtung besitzen ein Päckchen mit ineinander stapelbarem Essgeschirr. Die größte ihrer Schalen soll dabei sowohl den Kopf als auch die Weisheit Buddhas symbolisieren.

Die Mahlzeit eines Zen-Mönchs hat meditativen Charakter und ist stark ritualisiert. Auf diese Weise soll jede Mahlzeit bewusst, mit Achtsamkeit und Dankbarkeit verzehrt werden.

Unsere Mahlzeiten würden wir nicht meditativ nennen, aber das Ritual des gemeinsamen Essens zelebrieren wir in unserer Familie auch sehr stark. Ist man erst einmal eine Weile im AIP, dann greift man auch nicht gedankenverloren nach etwas Essbarem. Viele Mahlzeiten sind gut durchdacht: Etwas Grünes, etwas Farbiges, natürlich ausreichend Protein, etwas Fermentiertes etc. Mit dem Wissen, dass Nahrung Medizin ist, kommt auch die Achtsamkeit und Dankbarkeit hinzu. 🙂

Tolle Mahlzeiten aus den letzten Beständen deines Kühlschranks

Für die Kreation von Buddha Bowls gibt es keine Regeln. Selbst aus den letzten Beständen im Kühlschrank kann man noch die tollsten Mahlzeiten zaubern. Dennoch haben wir uns natürlich so einige Gedanken für unsere Winterbowl gemacht: Saisonal sollte sie sein, zum großen Teil aus regionaler Herkunft, mit wenigen Zutaten und schnell in der Vorbereitung.

Wir wollten grünes Blattgemüse, schwefelhaltiges Gemüse und farbintensives Gemüse dabei haben, außerdem Kräuter, Pilze, eine Proteinquelle und ein gutes Öl. Das Ergebnis strotzt vor lauter Gemüse, ist sehr nährstoffreich und damit eine richtig leckere AIP-Mahlzeit. Damit kommst auch du glücklich und satt durch ungemütlich kalte Tage.

Lass es dir schmecken! 🙂

Rezept für Winterliche Buddha Bowl

  • Portionen: 2
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Gesamtzeit: 30 Minuten

Küchenzubehör

Zutaten

  • 6 Köpfchen Rosenkohl
  • ca. 600 g Rotkohl
  • ca. 200 g Grünkohlblätter
  • 6 Shiitake Pilze
  • 1 Bund Petersilie
  • 50 g Feldsalat
  • 100 g Sockeye-Lachs
  • 1 kleine Zitrone
  • Olivenöl
  • Ur-Salz naturbelassen

Anleitung

  1. Heize den Ofen auf 210 °C (Ober-/Unterhitze) vor.
  2. Wasche den Rosenkohl. Entferne bei Bedarf welke Blättchen und halbiere dann die Köpfchen.
  3. Wasche den Rotkohl. Entferne den Strunk. Schneide den Kohl in Streifen.
  4. Wasche den Grünkohl und schneide ihn in mundgerechte Stücke.
  5. Putze die Pilze.
  6. Wasche die Petersilie und den Salat.
  1. Verteile den Rosenkohl und den Rotkohl gleichmäßig auf deinem Backblech.
  2. Backe auf mittlerer Schiene für 10 Minuten.
  3. Wende die Zutaten auf dem Blech. Gib den Grünkohl und die Pilze dazu.
  4. Backe für weitere 10 Minuten. Achte dabei auf den Bräunungsprozess! Der Grünkohl kann schnell verbrennen.
  1. Arrangiere die Petersilie und den Feldsalat auf dem Boden deiner Bowls.
  2. Gib dann erst das fertig gegarte Ofengemüse dazu und anschließend den Lachs.
  3. Schmecke mit Salz, Zitronensaft und Olivenöl ab.

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Über die Autorin Sabrina Bergmann

20 Jahre lebte ich mit Hashimoto, bevor ich verstand, dass meine Schilddrüse trotz Medikamenten immer weiter an Funktion verliert, solange der autoimmune Prozess dahinter nicht deutlich vermindert wird. Brain Fog, chronische Erschöpfung, das Gefühl, von meinem eigenen Körper im Stich gelassen zu werden – das war meine Normalität.

2017 kam der Wendepunkt: Ich entdeckte das Paleo Autoimmunprotokoll und nahm meine Gesundheit in die eigenen Hände. Heute geht es mir besser denn je.

Auf Hashimoto & Co. teile ich meine Erfahrungen und das Wissen, das ich mir über Jahre angeeignet habe – als Mentorin für Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die bereit sind, die Ursachen hinter autoimmunen Prozessen zu verstehen und ihre Vitalität zurückzugewinnen.

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