Wildgulasch

Rezept für Wildgulasch (AIPPaleoGlutenfreiClean Eating)

Es muss nicht immer Filet sein. Unser Wildgulasch ist eine schmackhafte und dabei wenig aufwendige Möglichkeit für dich zur Umsetzung des Nose–to–Tail–Prinzips. Gemeint ist damit eine abwechslungsreiche Ernährung, die alle verzehrbaren Bestandteile eines Tieres berücksichtigt.

Das Zubereiten von Gulasch entspricht diesem Ansatz, denn es wird dafür eher durchwachsenes Fleisch verwendet. Die darin enthaltenen Sehnenbestandteile werden durch die lange Garzeit aber aufgelöst und reichern das Gulasch so mit wertvoller Gelatine an. Im Autoimmunprotokoll wissen das alle zu schätzen. Das Fleisch wird letztlich wunderbar weich und mürbe, ein wahrer Genuss.

Für Gulasch spricht zusätzlich der attraktive Preis des Fleisches. Das gilt auch für Wild. Im Handel wird Wildgulasch ganzjährig gefroren angeboten. Am besten beziehst du das Wildfleisch vom Jäger deines Vertrauens. Dann ist es auch aus deiner Region.

Unser Wildgulasch eignet sich auch für alle mit wenig Zeit oder Interesse am Kochen. Gulasch kann man hervorragend in großen Portionen vorkochen und portioniert wieder einfrieren. So lässt es sich später nährstoffreich aber entspannt genießen. Als Beilage eignen sich sehr gut Rot- und Grünkohl oder ein Süßkartoffelpüree.

Guten Appetit!


Rezept für Wildgulasch

  • Portionen: 8
  • Garzeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 3 Stunden 30 Minuten

Küchenzubehör

Zutaten

  • 2 kg Wildgulasch vom Hirsch, Reh oder Wildschwein
  • (alternativ Gulasch vom Weiderind)
  • 5 EL Schmalz (alternativ Olivenöl oder Kokosöl)
  • 1 kg Rote Zwiebeln, klein gewürfelt
  • 100 g Champignons, klein gewürfelt
  • 100 g Karotten, fein geraspelt
  • 800 ml Knochenbrühe oder Wildfonds
  • 100 ml trockener Rotwein, sofern er vertragen wird
  • (Nach drei Stunden Garzeit beträgt der Restalkohol im Gulasch weniger als 5 Prozent.)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Nelken
  • Ur-Salz

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Anleitung

  1. Erhitze das Schmalz in einem Bräter oder Kochtopf und brate das Fleisch darin portionsweise an. Lagere das angebratene Fleisch kurz zwischen, bis du die Zwiebeln, Champignons und Karotten angebraten hast.
  2. Lösche mit Rotwein ab und gib das angebratene Fleisch wieder zu.
  3. Gieße die Knochenbrühe hinzu und salze nach Geschmack.
  4. Menge die Lorbeerblätter und Nelken unter. TIPP: mit einer Gewürzkugel lassen sie sich ganz leicht auch wieder entfernen.
  5. Lass alles bei geschlossenem Deckel und niedriger Temperatur für drei Stunden schmoren. Rühre gelegentlich um.
  6. Nimm für die letzten 30 Minuten der Garzeit den Deckel vom Topf, um die Sauce einzukochen.
  7. Abschließend entnimm die Gewürze wieder.

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Porträt Sabrina und René Bergmann
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