Das AIP ist nicht sexy – aber es hat viel zu bieten

Mit Eigeninitiative, Selbstverantwortung, Selbstliebe und konsequentem Handeln zu mehr Lebensqualität für dich und deine Umwelt


Die Formel für ein glückliches gesundes Leben

Eigentlich gehört doch gar nicht viel dazu allgemein gesund und gut in Form zu sein. Es genügen täglich etwas Bewegung im Freien unter natürlichem Sonnenlicht, eine artgerechte natürliche Ernährung mit echten Nahrungsmitteln, positive soziale Kontakte und regelmäßig ausreichend Schlaf. Das klingt ganz einfach, ist aber für viele von uns alles andere als Realität.

Das erschreckend Offensichtliche

Warum fällt es uns so schwer, das Naheliegende für unser eigenes Wohl zu tun? Woher kommen diese Antriebslosigkeit und diese Angst vor Veränderung? Immer mehr Mitmenschen prägen Unverträglichkeiten, Allergien und Autoimmunerkrankungen aus. Das wird erschreckend offensichtlich, wenn man sich einmal – außerhalb von Seniorenkreisen – offen über das Thema Gesundheit austauscht. Hashimoto und Diabetes, Rheuma und Asthma, Morbus Crohn oder Sklerodermie sind so weit verbreitet, dass fast jeder eine/n Betroffene/n persönlich kennt. Hierzulande redet man aber nicht gerne darüber und findet sich häufig viel zu schnell damit ab. Schließlich hat doch Jede/r irgend etwas, oder?

Die richtigen Fragen stellen

Aber Moment, ist es nicht viel naheliegender die folgenden Fragen zu stellen?

»Woher kommen all diese Beschwerden?«
»Wie werde ich sie wieder los?«
»Was kann ich aktiv tun?«

Hier kommt das AIP ins Spiel. Mit einem einfachen Ausschlussverfahren können wir ganz leicht herausfinden, ob und auf welche Nahrungsmittel wir reagieren. Nach ein paar Wochen eingeschränkter Ernährung sind wir um unbezahlbar wertvolles Wissen reicher und es kann uns schon bald wesentlich besser gehen. Was gut vertragen wird, kehrt in den Alltag zurück. Prima! Was uns nicht gut tut, davon lassen wir – in unserem ureigensten Interesse – dann getrost die Finger, oder?

Wir entscheiden selbst

Leider ticken Viele von uns genau so nicht. Zugegeben, das AIP ist nicht gerade sexy. Es bedeutet zeitweisen und/oder dauerhaften Verzicht. Es ist nicht gut vereinbar mit spontanem Konsum in der Gastwirtschaft oder unter Freunden. Aber es kann doch so viel mehr Lebensqualität liefern. Ist es das nicht wert? Haben uns ein Jahr Pandemie und Social Distancing nicht gelehrt, dass das Leben auch ohne spontanen Restaurantbesuch lebenswert ist? Ist es nicht eine wunderbare Erkenntnis, dass wir es mit unseren eigenen freien Entscheidungen tagtäglich selbst in der Hand haben, wie es unserem Körper und sogar noch weiter gedacht unserer Umwelt, unseren Mitgeschöpfen und unserem Planeten geht?

Selbstliebe und konsequentes Handeln

Jede/r sollte die Grundprinzipien und Forderungen des Autoimmunprotokolls kennen. Wer es ausprobiert hat, sollte darüber reden. Es gibt keinen Grund dafür, einen Verlust an Lebensqualität durch vermeidbare Unverträglichkeitsreaktionen einfach hinzunehmen. Wir brauchen ganz einfach mehr Eigeninitiative, mehr Selbstverantwortung, mehr Selbstliebe, mehr konsequentes Handeln!

Was wir nicht brauchen sind Ausflüchte und herbeigeredete Hürden.

Lasst uns jeden Tag etwas für unseren Körper und für unseren Planeten tun

Im AIP gibt es kein Getreide und keine Saaten. Für Viele ist das ein absurdes Gedankenexperiment und vollkommen unvorstellbar. Warum? Selbstverständlich gibt es ein Leben ohne Getreideerzeugnisse. Die Menschheit hat 99 Prozent ihrer Existenz wunderbar ohne Backwaren, Pizza und Pasta gelebt. Das geht auch hier und heute. Dafür braucht es nur einen Entschluss. Der Darm dankt es schon nach kurzer Zeit.

Die Umstellung auf 100 Prozent biologische und regenerative Nahrungsmittelerzeugung wird unserem Planeten einen größeren Dienst erweisen als die undifferenzierte Forderung nach dem Verzicht auf Fleisch. Im AIP ist Bio der Mindeststandard.

Lasst uns jeden Tag etwas für unseren Körper und für unseren Planeten tun, denn es fühlt sich körperlich und mental gut an!

Essen wir artgerecht und Bio! So schützen wir uns und die Natur vor Umweltgiften. Setzen wir vollständig auf Fleisch aus artgerechter Weidehaltung und Wildbeständen. So muss kein Tier mehr leiden, um uns mit lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Laufen wir mehr, statt mit dem Auto unsere Atemluft zu verpesten. So halten wir uns gleichzeitig fit.

Finden wir mit dem AIP heraus, welche Nahrungsmittel uns schaden und handeln wir dann konsequent. Und schließlich: Reden wir mit unseren Nächsten darüber, damit auch sie ein erfüllteres Leben führen können.

Machen wir das Leben wieder lebenswerter!


Das Autoimmunprotokoll kann ein wahrer Game Changer für dein Leben sein. Es geht weit über die Grenzen einer simplen Diät hinaus. Wir hoffen, dich mit unseren Fragen und Anregungen ins Tun zu bringen und wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren. Gehe achtsam mit dir und deinen Ressourcen um – für beste Gesundheit.


Porträt Sabrina und René Bergmann
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